foto1
VfB - Forchheim Baskets
foto1
VfB - Forchheim Baskets
foto1
VfB - Forchheim Baskets
foto1
VfB - Forchheim Baskets
foto1
VfB - Forchheim Baskets


In Zusammenarbeit mit den Brose Baskets und der Raiffeisenbank hat der VfB eine U12- Basketball-Abteilung gegründet.
Basketball und Forchheim waren bislang zwei Begriffe, die nicht so recht zusammenpassen wollten. Zwar hatten sowohl der Jahn, als auch der VfB in den 70er-Jahren entsprechende Abteilungen, doch nach langem hin und her mussten sie letztlich wieder geschlossen werden. Josef Heilmann, Jahrgang 1965, war damals, kurz vor dem Ende des Forchheimer Basketballs, als aktiver Spieler dabei - und ist es heute, bei dessen Wiedergeburt.

Basketball kehrt zurück

Gemeinsam mit den Brose Baskets und der Raiffeisenbank hat der VfB eine U12-Basketball-Abteilung gegründet, deren Leitung Heilmann übernommen hat. "Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich ein Gespräch mit Wolfgang Heyder, dem Manager der Brose Baskets. Und ich habe ihm gleich gesagt, dass ich für so ein Projekt zur Verfügung stehen würde", sagt Heilmann.

Die finanziellen Mittel für das Vorhaben hat die Raiffeisenbank zur Verfügung gestellt. "Das Budget ist nicht nur auf ein Jahr ausgelegt, sondern sollte vier Jahre reichen", erklärte Franz-Josef Bieber, Marktbereichsleiter der Bank. Schließlich solle es ein nachhaltiges Projekt sein. Man starte zwar zunächst mit einer U12-Mannschaft, "wenn der Zuspruch für eine U14, U16 oder U18 da ist, dann werden wir uns nicht wehren", so Bieber.

Die Brose Baskets, so deren Jugendkoordinator Johannes Laub, seien sich ihrer Leuchtturmfunktion in Franken schon immer bewusst gewesen. "Deshalb wollen wir Basketball nicht nur als Spitzensport, sondern auch in der Breite fördern", sagte Laub. Er ist zuversichtlich, dass man in Forchheim bald ein bis zwei Mini-Mannschaften an den Start bringen kann.

Das Traineramt in der neuen Abteilung übernimmt Dominik Günthner, der zuvor bereits die Bayernauswahl gecoacht hat und derzeit seine Trainerausbildung bei den Brose Baskets Bamberg absolviert.

Mit an Bord ist auch "Junior Franken", ein Projekt, bei dem sich die vier großen fränkischen Basketball-Clubs zusammengeschlossen haben, um die Jugendarbeit zu fördern. Junior Franken wird unter anderem Trikots und Bälle zur Verfügung stellen.

Wer am Training der neuen U12-Basketball-Mannschaft des VfB Forchheim teilnehmen möchte, kann sich ab sofort per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Im Kompetenzzentrum der Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg – Forchheim – Eschenau – Heroldsberg eG wurde am Dienstag ein neues Basketballprojekt in Forchheim vorgestellt.

Als Folge der intensiven Nachwuchsarbeit, die die Brose Baskets unterstütz von ihrem Kooperationspartner, den Vereinigten Raiffeisenbanken, und im Rahmen des Projekts „Junior Franken“ in der Region leisten, entsteht nun im VfB Forchheim eine neue Basketballabteilung, mit dem Ziel in der nächsten Saison eine U12-Mannschaft zu melden.

Franz-Josef Bieber von den Vereinigten Raiffeisenbanken stellte die seit 2007 laufende Kooperation vor: „Gemeinsam mit den Brose Baskets erreichen wir Jahr für Jahr mehr Kinder und können sie für Basketball begeistern. Aktuell haben wir fünf Schul-AGs und freuen uns sehr, dass der VfB Forchheim diese Basketballbegeisterung nun für eine eigene Abteilung, die wir auch finanziell unterstützen, nutzen wird.“

Der VfB Forchheim wurde vertreten durch seinen Vorstand Franz Stumpf, gleichzeitig Oberbürgermeister der Stadt Forchheim: „Basketball ist eine boomende Sportart, die der VfB gerne unter seinem Dach hat. Auch die Stadt Forchheim begrüßt das Bestreben der Beteiligten. Durch die Kooperation mit den Brose Baskets werden dabei ideale Voraussetzungen geschaffen.“

Abteilungsleiter wird Josef Heilmann, die Brose Baskets unterstützen das Projekt, indem sie Dominik Günthner, Trainerauszubildender beim Bundesligisten, als Coach zur Verfügung stellen.

„Wir sind uns als Bundesligist unserer Leuchtturmfunktion in der Region bewusst. Ziel ist es, Basketball nicht nur im Leistungssport zu fördern, sondern auch in die Breite zu bringen“, so Johannes Laub, verantwortlich für die Junior-Franken-Region Bamberg und Jugendreferent des Bezirks Oberfranken. „Das Projekt Junior Franken will vor allem auch infrastrukturell arbeiten und neue Vereine bzw. Abteilungen mit einem guten Einzugsgebiet gründen. Das ist in Forchheim der Fall. Als Brose Baskets stellen wir gerne nötiges Know-How zur Verfügung und freuen uns, in der kommenden Saison endlich eine Mannschaft aus Forchheim im Spielbetrieb aufnehmen zu können.“